Es betrifft mich ja nicht

„Es betrifft mich nicht“, ist wohl der häufigste Satz den jugendliche im zusammenhat mit Politik sagen. Das dieses Statement falsch ist, weiß jeder. Und doch sind viele Teenager absolut nicht an Politik interessiert, da sie der Meinung sind sie seien nicht von den Poltischen Entscheidungen betroffen.

Neulich unterhielt ich mich mit einer Mitschülerin, als ich das Thema Krim-Krise ansprach, zuckte sie bloß mit den Achseln und sagte: „Keine Ahnung! Ist mir auch ziemlich egal. Ich wohne da ja nicht. Ist also nicht mein Problem!“
Das Problem ist, heute schaltet kaum jemand die Glotze ein um Nachrichten zu schauen. Stattdessen sieht man sich lieber „DSDS“, „Germanys Next Topmodell“ oder „Shopping Queen“.
Warum das so ist kann ich nicht sagen. Möglicherweise gehöre ich einer Generation von ignoranten an, vielleicht gibt es dafür aber auch ganz andere Gründe.
Unsere Politiker werden immer älter, sie haben kaum noch etwas mit den jungen Leuten gemeinsam, sie verstehen nicht ihre Interessen, Ängste und Sorgen. Und Statements wie „Das Internet ist für uns alle Neuland“ sind sicher auch nicht gerade förderlich.

Meine Generation hat einen gigantischen Vorteil gegenüber vorherigen:
Uns geht es gut!
Wir leben in (mehr oder minder) friedlichen Zeiten, keiner von uns muss Hunger Leiden, wir dürfen alle in die Schule gehen und durch das Internet bieten sich ungeahnte Möglichkeiten.
Diese sollte man nutzen, vor allem die Politiker. Wenn sie junge Menschen erreichen wollen, dann doch am besten über das Internet. Ich meine damit keine Peinlichen Facebook oder Twitter Einträge von uralten Leuten die einen Azubi zum Zwittern brauchen, sondern Sinnvolle, kompakte Infos zu aktuellen Ereignissen. Außerdem auch mal die Meinung von den Menschen fordern und sie sich auch zu Herzen nehmen, nicht nur wenn Wahlkampf ist, sondern hauptsächlich dazwischen.
Ich wette das würde wunder wirken und wenn nicht dann können sie, liebe Politiker, ja immer noch auf das Argument der ignoranten Jugend zurückgreifen!

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